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KI im Arbeitsmarkt: Jobkiller oder Jobmotor?

Herzlich willkommen zu unserem nächsten Blogbeitrag über die transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Die atemberaubende Entwicklung von KI-Technologien wirft hierbei allerdings zentrale Fragen auf. Haben Aussagen wie bspw. „Verwandelt sich KI in einen „Jobkiller“, oder eröffnet sie neue “Horizonte und Chancen“? ihre Berechtigung. In diesem Beitrag wollen wir die neuesten Entwicklungen mit praktischen Beispiele und die daraus resultierenden Möglichkeiten und Herausforderungen beleuchten.

Die neuesten Entwicklungen in der KI

Die KI-Technologie hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Algorithmen für maschinelles Lernen und neuronale Netze sind und werden immer leistungsfähiger. Dies führt  zu beeindruckenden Durchbrüchen in verschiedenen Branchen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Anwendung von KI im Gesundheitswesen, wo maschinelles Lernen dazu verwendet wird, Krankheitsbilder zu diagnostizieren und daraufhin personalisierte Behandlungsmethoden abzuleiten und zu entwickeln. So hat ein KI-System der Universität von Kalifornien in San Francisco kürzlich bewiesen, dass es in der Lage ist, Hautkrebs mit einer Genauigkeit zu erkennen die tatsächlich mit der von Dermatologen vergleichbar ist.

Ist KI ein „Jobkiller“?

Es zeigt sich, dass die Angst davor, dass KI in großer Zahl Arbeitsplätze vernichtet, weit verbreitet ist. Aktuelle Studien zeigen jedoch ein differenziertes Bild. Es ist ein Fakt, dass Automatisierung und KI bestimmte Routinetätigkeiten überflüssig machen. Gleichzeitig erschafft KI auch neue Jobs und Arbeitsfelder. Laut dem „Future of Jobs Report 2020“ des Weltwirtschaftsforums wird KI bis 2025 voraussichtlich weltweit etwa 85 Millionen Arbeitsplätze vernichten, gleichwohl jedoch rund 97 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Diese Zahlen verdeutlichen die tiefgreifenden Veränderungen, die KI in der Arbeitswelt bewirken wird.

Jobverlust durch Automatisierung und Neue Arbeitsmöglichkeiten

Diese Studie zeigt, dass die Automatisierung und die veränderte Arbeitsteilung zwischen Menschen und Maschinen insbesondere in mittleren und großen Unternehmen über 15 Branchen hinweg signifikante Auswirkungen haben wird. Betroffen sind vor allem Tätigkeiten in Bereichen wie Datenerfassung, Buchhaltung und administrativer Unterstützung, die zunehmend durch digitale Prozesse ersetzt werden können. Dennoch – trotz der erwarteten Arbeitsplatzverluste geht die Studie ebenso davon aus, dass durch die Einführung von KI-Technologien auch zahlreiche neue Jobs entstehen werden. Besonders gefragt sein werden Berufe in den Bereichen Datenanalyse, maschinelles Lernen, Information Security und digitale Marketingstrategien sein. Diese neuen Arbeitsplätze erfordern allerdings spezialisierte Fähigkeiten, die explizit durch Aus- und Weiterbildung erlangt werden müssen. (CEPR)​.

Praktische Beispiele:

  • In der Automobilindustrie wird KI in der Fertigung genutzt, um präzise Schweißarbeiten durchzuführen, wobei Roboter menschliche Mitarbeiter unterstützen, anstatt sie zu ersetzen.
  • Lufthansa setzt KI-basierte Chatbots im Kundenservice ein, um Kundenanfragen effizient zu beantworten. Dies entlastet die Mitarbeiter von Routineaufgaben und ihnen damit ermöglicht, sich auf komplexere Anliegen zu konzentrieren.
  • Bei der Deutschen Bahn unterstützt KI das Personalwesen und hilft bei der Sichtung von Bewerbungen. Das beschleunigt den Rekrutierungsprozess und minimiert damit einhergehende, potentielle Vorurteile.

Herausforderungen und Möglichkeiten

Die Integration von KI in den Arbeitsmarkt stellt Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Allein das Thema Datenschutz sowie die Notwendigkeit, Arbeitskräfte weiterzubilden, werden zentrale Themen darstellen. Jedoch bietet KI gleichzeitig die Chance, die Effizienz zu steigern, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Personalisierung von Dienstleistungen erheblich zu verbessern. Insgesamt zeigt sich also, dass KI nicht nur eine Bedrohung für bestehende Arbeitsplätze darstellt. Wie vieles andere im Leben schafft KI auch neue Möglichkeiten und Chancen. Eine proaktive Herangehensweise bei der Integration von KI, welche den Menschen ins Zentrum stellt, ist jedoch dabei entscheidend, um das Potenzial dieser Technologie tatsächlich voll auszuschöpfen um so eine gerechte und nachhaltige Arbeitswelt zu gestalten. Falls Sie Interesse haben finden Sie weitere Informationen mit ausführlichen Berichten unter folgenden Links: (Built In)​, (World Economic Forum)​​ (Allwork.Space)​.

Möglichkeiten

KI kann repetitive Aufgaben übernehmen und damit menschliche Arbeitskräfte von Routinearbeiten entlasten. Diese Effizienzsteigerung ermöglicht es den Mitarbeitern, sich auf eher kreative und strategische Aufgaben zu konzentrieren. Auch in Bereichen wie Marketing und Vertrieb unterstützt KI bei der Personalisierung indem sie die Analyse großer Datenmengen übernimmt, um dahingehend personalisierte Angebote und Kampagnen zu erstellen, welche besser auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Und Unternehmen können durch den Einsatz von KI neue innovative Geschäftsmodelle entwickeln, wie etwa die Bereitstellung von datengetriebenen Dienstleistungen.

Herausforderungen

Der Einsatz von KI erfordert oft die Verarbeitung großer Datenmengen, was Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit aufwirft. Die Qualifizierung der Arbeitskräfte erfordert bei der Integration von KI im Arbeitsalltag, dass die Mitarbeiter mittels Aus- und Weiterbildung neue Fähigkeiten erwerben können. Diesbezüglich werden Weiterbildung und lebenslanges Lernen in der Zukunft immer wichtiger sein. Der Einsatz von KI wirft natürlich ebenso ethische Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Entscheidungsfindung durch Maschinen und der Verantwortung für deren Handlungen. Dies haben wir bereits in unserem vorherigen Blogbeitrag „Ethische KI: Prinzipien und Best Practices“ vertieft.

Resümee: 

Die Integration von KI in der Arbeitswelt ist sicherlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet die KI enorme Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Andererseits stellt die KI sowohl Unternehmen als auch die Gesellschaft vor wirklich große Herausforderungen. Eine proaktive Herangehensweise, die den Menschen explizit ins Zentrum stellt, ist demnach angeraten und überdies entscheidend. Damit das volle Potenzial von KI tatsächlich genutzt werden kann müssen wir uns also jeglichen praktischen Herausforderungen stellen und sicherstellen, dass der Mensch stets im Mittelpunkt der gesamten Transformation steht, um so eine gerechte und nachhaltige Arbeitswelt zu schaffen.

Freuen Sie sich auf unseren nächsten Blogbeitrag, in welchem wir tiefer in die Welt der beruflichen Neuorientierung eintauchen und damit untersuchen, wie KI dabei helfen kann, neue Karrierewege zu entdecken und sich auf die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Seien Sie gespannt auf weitere Einblicke bezüglich der Künstlichen Intelligenz in der Arbeitswelt.

Der Inhalt dieses Blogbeitrags wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (K.I.) erstellt. Bildquelle: Pixabay

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Etymologisch ist KAIAKOO® aus der Maori Sprache (regulär kaiako) abgeleitet und bedeutet Trainer, Lehrer oder Meister.

Das zweite O in KAIAKOO® steht indes für die Extrameile, die ich mit ihnen gemeinsam gehe, damit Sie kurzfristig gewünschte Ergebnisse erzielen. – Michael H. Böhm

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